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Hormonwirkung an Rezeptoren
- Hormone wirken durch Bindung an spezifische Rezeptoren
- Hormonrezeptoren müssen hochspezifisch das richtige Hormon erkennen und eine hohe Bindungsaffinität aufweisen (übliche Hormonkonzentrationen sind 10-11 bis 10-9 mol/L)
- die Spezifität wird definiert durch den Hormonrezeptor
- die Bindung des Hormons an den Rezeptor ist reversibel und nichtkovalent (hydrophobe Wechselwirkungen, Salzbindungen, van der Waals-Kräfte)
- die Bindung des Hormons löst eine Konformationsänderung des Rezeptors aus
- nach der Bindung leiten die Rezeptoren die Information an die Zelle weiter (Transduktion der Information), wodurch komplexe intrazelluläre Signaltransduktionskaskaden ausgelöst werden: Proteinphosphorylierungen, Enzymaktivierungen u. a. = (Postrezeptor-Effekte)
- Hormonrezeptoren lassen sich in membranassoziierte und intrazelluläre Rezeptoren unterteilen
- Membranassoziierte Hormonrezeptoren
Polypeptide und Katecholamine (polare Hormone) binden an Rezeptoren, die mit der Zellmembran assoziiert sind
- Intrazelluläre Hormonrezeptoren
Steroid- und Schilddrüsenhormone (lipophile Hormone) binden an Rezeptoren, die intrazellulär lokalisiert sind
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